Freitag, 25.09.2026 um 20 Uhr im Hofgartensaal Aulendorf; Eintritt 12 €; Vorverkauf: Wirtshaus Schalander, Buchhandlung Rieck, Schuhaus Weber-Henkel oder info@culnamara.com; Keine Abendkasse
50 years on the Road
Der Aulendorfer Musiker Martin J. Waibel feiert im Hofgartensaal in Aulendorf am Freitag
den 25.09.2026 sein 50-jähriges musikalisches Bühnenjubiläum. Bereits 1976 gründete er
das Trio „Irish Mood“ und spielte auf Rockfestivals traditionelle irische Musik. 1977
gründete er die Band „Lumpenpack“, die neben Zupfgeigenhansel gerade im
süddeutschen Raum die bekannteste Deutsch-Folk Band wurde. Bereits nach eineinhalb
Jahren ihres Bestehens spielte die Gruppe auf den großen Folkfestivals der späten 70er
Jahre (Ingelheim, Stuttgart, Schweiz etc.). 1980 erschien die erste und leider einzige
Langspielplatte mit dem Titel "Live in Wiblingen". Auf den Charts in Ulm und Biberach
verdrängte diese LP in den Plattengeschäften in den Verkaufszahlen die zur gleichen Zeit
erschienene Platte der Dire Straits auf Platz 2 und das ohne Plattenvertrag. Lumpenpack
spielte von da an Gigs in den verschiedensten Städten und Festivals in Deutschland. 1981
kam dann im Herbst das vorzeitige Aus der Band durch die geplante Weltreise eines
Gruppenmitgliedes. Martin orientierte sich in anderen Musikgenres mit verschiedenen
Bands (LSB, Trapper Geierschnabel ..) und Projekten als Liedforscher (KZ-Lieder etc.)
und machte auch einige recht erfolgreiche Kindmusiktheaterstücke, bis er seine
semiprofessionelle Karriere 1985 beendete und sich seiner beruflichen Karriere widmete.
Genau in 2000 beginnt Teil 2 der Musikkarriere: „Virus“ die neue Band, entwickelt eine
ganz eigene Mischung aus eigenen Songs, Blues, irisch-angloamerikanischer Musik,
Französischen Chansons etc. Die Presse bezeichnet die Band, die vornehmlich regional
auftritt als „eines der ungewöhnlichsten Musikprojekte zwischen Alb und Bodensee“.
Daneben landet er einen Hit mit B 30, der die bekannte schwäbische Landstraße
beschreibt. Martin J. Waibel's Sehsucht nach irisch-keltischer Musik,die er aufgrund
mangels versierter Musiker in seiner Nähe zeitlebens nie so recht spielen konnte, wächst
immer mehr, als der irische Schlagzeuger Barry Lyons aus Dublin bei Virus einsteigt. So
entsteht die Irish-Speed-Rock Band „DAIONE“. Die Band hat größere Erfolge mit irischen
Klassikern neben eigenen Songs und beginnt unmittelbar ihre erste CD einzuspielen. Zu
Beginn dieser Arbeit muss jedoch Barry Lyons jobmäßig aufgrund der Eurokrise in andere
Länder und steht schließlich nicht mehr für eine kontinuierliche Arbeit zur Verfügung.
Damit geht ein wichtiger Songwriter und Gründungsmitglied aus der Band.
Eckard Lehmann und Martin J. Waibel haben nun eine ganze Reihe an vertraglichen
Auftritten aber keine Band. Und so kommt es zu jenem denkwürdigem Konzert im Mai
2011 als die Presse dann schreibt: „Es hätten vier Musiker sein sollen, mit dem
Bandnamen „Daione“ und irischer Musik. Dann waren es, gute zwei Wochen vor dem
Auftritt, plötzlich nur noch zwei – der Leadsänger chronisch erkrankt, der Drummer kommt
aus Irland nicht weg...“
„Ein paar Proben nur, dann auf volles Risiko die Premiere gespielt. Und auf Anhieb ein
Erfolg. Ein Namen haben die Fünf noch nicht... ...wundervoll reduziert (die Band) alle
Nuancen, die sie einsetzt, alle Stimmungen, nie vergessend, woher diese Musik kommt.
Aus einer Kultur der armen Leute, denen für große Gefühle keine Zeit blieb... und
Eine seltene Spontaneität und Spielfreude, ein Zusammenspiel aus dem Moment heraus,
live, wie man es selten erlebt.“
Cúl na Mara wird mit drei Frauen die neue Celtic-Rock Band mit ganz anderen
musikalischen Hintergründen. Der Folk trat wieder in den Vordergrund, die differenzierte
Rhythmik, die gerade die keltische Musik ausmacht, wurde filigran geprobt.
Im Juni 2011 erfolgte dann offiziell die Bandgründung. Das langerwartete Debütalbum „As
we went out“ erscheint im Juli 2012. Es wird eine Mischung aus kritischen
zeitgenössischen Songs wie „Occupy“, eines der vielen Lieder die Martin J. Waibel bis
dahin geschrieben hatte, und das schließlich beim Deutschen Rock-POP Wettbewerb in
Wiesbaden Platz 2 erreichte.
In führenden Folkmagazinen und Radiostationen und in der allgemeinen Presse wird das
Album besonders erwähnt so z.B.:
... schnelle und zugleich auch feine Tunes auf Whistles und Uillean Pipes in guter
Rhythm’n-Reel- Spielweise, die Cúl na Mara aus der Masse vieler Bands ihres Genres
herausragen lassen (Folker 6-2012)
Was 2012 noch nicht geklappt hat, gelingt dann 2014 beim 33. ROCK-POP Wettbewerb in
Siegen. Die Band erreicht 3 x mal Platz 1 und 1x Platz2 mit ihrem zweiten Album "Current
Tales":
1. Platz Bestes zeitgenössisches Weltmusikalbum
1. Platz Bestes Folk-Rock Album
1. Platz Bester Folk-Rock Song (Carrowkeel)
3. Platz bestes CD-Cover & Inlay Card
Von da ab spielt Cul na mara auch auf den internationalen Festivals von TRIEST über
Venne bis nach Bremen.
Mit ihrer dritten CD steht die Band und der Songwriter mit ihrem keltischen Sound auf der
Höhe der Zeit: Moderne Arrangements mit zeitkritischen Texten gegen Vertreibung,
Rassismus, Gewalt und Umweltzerstörung. Songs von Martin J. Waibel wie „The world is
colourful“, betonen die Freiheit des Andersdenkenden und die Gemeinsamkeit
unterschiedlicher Kulturen.
Für das vierte Album der Band favorisiert Martin ein Konzeptalbum, das sich
hauptsächlich mit Themen der aktuellen Zeit beschäftigt und den Lehren der
Vergangenheit, die wir einfach nicht begreifen wollen.
"We have the best of times
We have the age of wisdom
We have the worst of times
The age of foolishness" ... das wusste Charles Dickens schon 1859!
Das Album wird zum erfolgreichsten Projekt in seiner Karriere und gewinnt schließlich
beim Rock-POP Wettbewerb 2023 in Siegen neun Preise.
Aber in all´ den Jahren hat er auch nicht seine Leidenschaft zur deutschsprachigen und
vor allem schwäbischen Musik aufgegeben. Mit Albert Bücheler, einem Aulendorfer
Musiker spielt er immer wieder mit „Bini Zuchini“ Konzerte mit selbst geschriebenen
Songs.
An diesem Abend erleben die Konzertbesucher im ersten Teil eine musikalische
fünfzigjährige Retroperspektive des Songwriters und Arrangeurs Martin J. Waibel mit
vielen musikalischen Gästen; im zweiten Teil dann ein Konzert mit „Cul na mara“.
Die Erlöse aus dem Konzert gehen an die „Solidarische Gemeine Aulendorf“. Es gibt ab
10. September ein begrenztes Kartenkontigent bei den Aulendorfern Geschäften
Schuhaus Weber-Henkel, Buchhandlung Rieck und Schlossbrauerei Aulendorf oder direkt
per Mail über info@culnamara.com. Keine Abendkasse. Der Eintritt beträgt 12 EURO.
Schlossbrauerei Aulendorf GmbH
Hauptstraße 30
Wirtshaus Schalander
Hauptstraße 32
88326 Aulendorf
Tel.: +49 7525 921 35 -20
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